Fall

Sandwich-Effekt mit
Gewicht und Sinnen

Sensorisch stimulierende Hilfsmittel bei
körperlichen und geistigen Behinderungen

Carstens Unruhe, Schaukelbewegungen, selbststimulierendes und selbstverletzendes Verhalten werden durch den Einsatz von sensorisch stimulierenden Hilfsmittel nach dem Snoezelen-Konzept reduziert, z. B. wird Carstens Gefühl für den eigenen Körper gesteigert, indem er in Yogibo Bean Bags liegt und gleichzeitig durch Gewichts- und Berührungsreize der Kettendecke stimuliert wird. Diese Kombination erzeugt einen „Sandwich-Effekt“ für Carsten, der sich beruhigt und sein schädliches Verhalten ändert.

 

Herausforderung

Carsten ist ein Mann um die 50, der regelmäßig einen speziell angepassten Rollstuhl benutzt. Carsten ist körperlich und geistig behindert. Carsten zeigt selbststimulierendes Verhalten in Form von großen Schaukelbewegungen sowohl im Liegen als auch im Sitzen. Carsten hat Probleme mit den folgenden Sinnen: kinästhetisch, taktil, vestibulär, wahrscheinlich aufgrund von Unterstimulation und/oder Unterbeanspruchung.

Die Lösung
Um Carsten zu helfen, wurden verschiedene Maßnahmen ergriffen. Eine davon ist der Einsatz von sensorisch stimulierenden Hilfsmitteln von ZiboCare, darunter. Yogibo Bean bags, Max Multipillow in Kombination mit Yogibo Support und einer Kettendecke, um selbststimulierendes Verhalten zu reduzieren. So hat Carsten ein besseres Gefühl über sich und seinen Körper.
Carsten wird in das Yogibo Max Multikissen gelegt, wo das Yogibo Support-Kissen um den Nacken und unter die Arme gelegt wird, um ihn zu unterstützen. Hier ist es wichtig, dass Carsten eine gute und stabile Position in einer möglichst symmetrischen Stellung einnimmt. Dann wird die Kettendecke über ihn gelegt. So wird ein wichtiger „Sandwich-Effekt“ durch taktile Reize sowohl vor als auch hinter dem Körper erzielt. Dadurch kommt Carsten zur Ruhe und das selbststimulierende Verhalten während der Aktivität hört auf.